Kunst & Kulturzentrum in Worms feiert 25. Jahr

Schauraum

 
 

Leben und Arbeiten unter einem Dach als gelebte Utopie

 
 

Bestimmt haben Architekten bei ihren Neubauten das Modell eines
Vollbeschäftigten vor sich gehabt.
Tagsüber arbeitet dieser, abend geht er nach Hause um sich auszuschlafen.
Zu dieser Spezie gehörte der ersten Fabrik- Bewohner nicht,
als er nach dem Kauf am 10.04.79
durch Geo Dehn bereits nachmittags mit Schlafsack etc. anrückte
um sich den neuen Raum anzueignen.
Vielmehr lagen sie auf einer weltanschaulichen Linie die Mann/Frau als alternativ,
bezeichnen würde.
Für viele endete hier das Reich der reinen Vernuft. NRB und Esotherik, Demeter und traditionelles und provakatives existierten hier nebeneinader und die Grenzen waren in diesen scheinbar ungeordneten Verhältnissen schwer auszumachen.

So gilt es heute, an dem heutigen Tag die Fabrik und ihre letzten 25 Jahre
zu feieren; - Als Durchlauferhitzer der Gemüts, als Schmelztiegel des
Lebensgefühls zu würdigen.
Um es angemessen zu postulieren, sei hier einmal mehr gesagt,
gesungen und auch herauszuschreien;
"das Leben ist schön, hab nie ein schöneres je gesehn"
(TextQuelle: Klaus der Geiger)

Kunst der Freiheit: InsektenFrei

 

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